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Radio fest etabliert - Stabiles Massenmedium mit hoher Reichweite
Auch 2025 stellt sich Radio in Deutschland als eines der meistgenutzten Medien dar. Laut der Media-Analyse ma 2025 Audio hören rund 74,4 % der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren werktags täglich Radio, was etwa 52,2 Millionen Menschen entspricht und einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr zeigt.
Radio bleibt damit im Alltag vieler Menschen stark verankert: Ob auf dem Weg zur Arbeit in Bus oder Bahn, im Auto oder bei Hausarbeiten und in der Freizeit – Hörfunk ist nach wie vor ein Medium mit großer Reichweite und Alltagsrelevanz.
Während die klassische Radioreichweite stabil bleibt, verändern sich die Zugangswege deutlich:
- Digitalradio (DAB+) und Webradio gewinnen Marktanteile. In Audio Trends 2025 ist zu sehen, dass der Anteil der DAB+-Nutzung deutlich gewachsen ist und inzwischen mehrere Millionen Menschen täglich über digitale Wege Radio hören. (lfk.de)
- Webradio und Online-Audioangebote tragen ebenfalls zur Gesamt-Audionutzung bei, ebenso wie Podcasts
Radio ist trotz wachsender digitaler Konkurrenz kein Randphänomen – es erreicht weiterhin ein breites Publikum und bleibt in der täglichen Mediennutzung fest etabliert. Über drei Viertel der Bevölkerung nutzen Radio werktags regelmäßig, was im Vergleich mit vielen Online-Formaten weiterhin eine hohe penetrative Reichweite darstellt.
Fazit – Radio zwischen Stabilität und Wandel
Radio bleibt 2025 ein stark genutztes Massenmedium in Deutschland, mit einer Tagesreichweite um 74 – 75 %.
Die digitale Nutzung steigt, vor allem über DAB+ und Webradio.
Im Medienmix spielt Radio weiterhin eine gewichtige Rolle, sowohl für Reichweite als auch für die Alltagsbegleitung von Menschen jeden Alters.

Die Vorteile von Audio gegenüber Video - Intensive innere Bilder
Das Hören von Audio-Inhalten entfaltet eine besondere Wirkung, weil es das Gehirn auf eine Weise fordert, die visuelle Medien nicht erreichen. Die Neuroimaging Forschung von Prof. Stephen Kosslyn (Harvard) zeigt, dass beim Hören sogenannte Auditory Imagery Prozesse besonders stark aktiviert werden:
Das Gehirn erzeugt innere Bilder, ergänzt fehlende Details und konstruiert aktiv eine eigene Version der erzählten Welt. Diese zusätzliche mentale Arbeit führt zu einer höheren kognitiven Last, aber genau daraus entsteht eine tiefere mentale Beteiligung – Hörerinnen und Hörer werden zu Mitgestaltenden der Geschichte.
Die Arbeiten von Prof. Thomas Hubbard (Arizona State University) bestätigen diesen Mechanismus. Seine Forschung belegt, dass das Gehirn beim Hören nicht nur Informationen aufnimmt, sondern sie rekonstruiert, simuliert und weiterdenkt. Audio zwingt das Gehirn, Lücken zu schließen und Szenen selbst zu entwerfen – ein Prozess, der deutlich aktiver ist als das Konsumieren fertiger Bilder in Videos.
Gemeinsam zeigen diese beiden Forschungsstränge: Audio-Inhalte wie Podcasts, Radiobeiträge oder Spots aktivieren das Gehirn intensiver, fördern Vorstellungskraft und binden das Publikum tiefer ein. Sie erzeugen nicht nur Information, sondern ein inneres Erleben.
Gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung oder Weiterentwicklung von Podcasts mit Themen, der Produktion, Verbreitung und Vermarktung.

Podcast-Nutzung in Deutschland: Alle Altersgruppen wachsen, gehört wird im Auto oder beim Aufräumen
Viele Menschen schalten Podcasts einfach mal nebenbei ein. So hört fast die Hälfte (44 Prozent) beim Autofahren Podcasts – in Bussen und Bahnen jedoch knapp weniger als ein Drittel (30 Prozent). Auch beim Haushalt entscheidet sich etwa ein Drittel (36 Prozent) dazu, eine Folge zu hören.
Wenn jedoch aktiv aufgepasst werden muss, verzichten viele auf die Nebenbeschäftigung. Während der Arbeit, der Schule oder der Uni hören nur wenige Podcasts (13 Prozent) – und bei der Gartenarbeit sogar nur in den seltensten Fällen (ein Prozent). Rein zur Entspannung, ohne eine andere Beschäftigung, schaltet nur etwa jeder Dritte (29 Prozent) einen Podcast ein.
Etwa die Hälfte (49 Prozent) aller Befragten der Bitkom Studie hört gelegentlich Podcasts.
Die ARD/ZDF-Medienstudie 2025 zeigt einen Zuwachs der Podcast-Tagesreichweite auf ca. 14 % in der Gesamtbevölkerung. Die größte Podcast-Reichweite findet sich bei 14- bis 29-Jährigen, bei denen fast die Hälfte regelmäßig Podcasts hört.
Altersdynamik der Podcastnutzung (Altersgruppe / Regelmäßige Podcast Hörer (%)):
- 14–29 Jahre ca. 48 %
- 30–49 Jahre moderate Nutzung, aber wachsend
- 50–69 Jahre ca. 25 % (Zuwachs 2025)
- 70+ Jahre ca. 14 % (Zuwachs 2025)
Fazit:
Podcasts sind besonders bei jüngeren Hörergruppen etabliert, gewinnen aber auch bei älteren Altersgruppen an Bedeutung.

Audio-Experten auf der ITB

Auch 2026 sind die Experten von B & B Medien wieder auf der ITB unterwegs. Gerne können Sie individuelle Termine mit uns auf der Messe in Berlin vereinbaren und aus erster Hand alles über Podcasts, Radio und Streaming-Dienste wie Spotify erfahren. Wir beantworten Ihre Fragen und liefern bereits erste Ideen zur akustischen Umsetzung Ihres Themas.
Quellen: epdm, Media-Analyse Audio, Audio Trends, VAUNET, ARD-ZDF Medienstudie, Bitkom
Bilder/Grafiken: KI, B & B Medien
Zu allen Themen beraten wir Sie wie immer gerne individuell. Bei Fragen können Sie sich jederzeit an mich persönlich wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel Barchet
| Daniel Barchet | |||
| B & B Medien | |||
| Tel: +49 621 122 67930 | |||
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